WAS SCHÜLER UND ELTERN BEIM CAREERDAY WIRKLICH WISSEN WOLLTEN

Beim CareerDay war bei uns wieder einiges los. Unsere Lehrwerkstatt war an diesem Tag der Treffpunkt für alle, die Ausbildung bei Halder live erleben wollten. Zwischen Werkbänken, Maschinen und Werkzeugen konnte man direkt sehen, wo viele unserer technischen Azubis starten und was sie bei uns lernen. Es kamen richtig viele interessierte Schüler und Eltern vorbei. Manche hatten schon einen konkreten Beruf im Kopf. Andere wollten einfach mal schauen, was es bei Halder überhaupt alles gibt. Und genau dafür ist so ein Tag da. Klar, man kann sich Ausbildungsberufe auch auf der Website anschauen. Aber es ist nochmal etwas anderes, direkt vor Ort zu sein, mit Azubis und Ausbildern zu sprechen und die Bereiche live zu erleben.

Eine Frage kam dabei besonders oft.

„Sind wir für 2027 schon zu spät dran?“

Die Frage haben wir beim CareerDay tatsächlich öfter gehört. Und die klare Antwort ist: Nein. Ganz entspannt.

Für den Ausbildungsstart 2027 bist du jetzt noch nicht zu spät dran. Du kannst dich bei uns natürlich schon früher bewerben, wenn du deine Unterlagen fertig hast und schon weißt, welcher Beruf dich interessiert. Aber es reicht auch völlig, wenn du dich mit deinem Schuljahresendzeugnis der 9. Klasse bewirbst. Die ersten Gespräche und alles Weitere starten bei uns dann erst ab August. Also: Kein Stress. 😊

Wichtig ist eher, dass du dich in Ruhe informierst. Schau dir die Berufe an, sprich mit deinen Eltern, frag nach, wenn du unsicher bist – und bewirb dich dann, wenn du bereit bist.

„Ich interessiere mich für eine gewerbliche Ausbildung – was habt ihr da?“

Auch diese Frage kam beim CareerDay öfter.

Wenn du gerne praktisch arbeitest und Technik spannend findest, gibt es bei uns vor allem zwei gewerbliche Ausbildungsberufe: Industriemechaniker und Zerspanungsmechaniker.

Als Zerspanungsmechaniker stellst du präzise Bauteile aus Metall her. Du arbeitest an Dreh- und Fräsmaschinen, oft auch an CNC-Maschinen, liest technische Zeichnungen und kontrollierst, ob am Ende alles genau passt.

Als Industriemechaniker bist du eher der Allrounder an Maschinen und Anlagen. Du montierst, wartest und reparierst. Außerdem lernst du zum Beispiel Bohren, Drehen, Fräsen, Schweißen sowie Pneumatik und Hydraulik kennen.

Kurz gesagt:
Zerspanungsmechaniker stellen genaue Teile her.
Industriemechaniker sorgen dafür, dass Maschinen laufen.

Beide Ausbildungen starten bei uns mit Grundlagen in der Lehrwerkstatt. Dort lernst du Schritt für Schritt den Umgang mit Material, Werkzeugen und Maschinen.

„Sieht man auch andere Bereiche?“

Ja, natürlich. Auch wenn die Lehrwerkstatt an diesem Tag der Treffpunkt war, konnte man bei einem Rundgang noch mehr von Halder kennenlernen. Zum Beispiel unsere Logistik. Dort sieht man, wie Ware vorbereitet, gelagert und verschickt wird. Also alles, was passieren muss, damit unsere Produkte am Ende auch dort ankommen, wo sie gebraucht werden. Außerdem ging es ins Verwaltungsgebäude. Dort bekommt man einen Eindruck davon, was im kaufmännischen Bereich alles passiert: Einkauf, Personal, Vertrieb, Buchhaltung, Marketing und vieles mehr. Hier arbeiten viele Teams zusammen. Und je nach Ausbildung bekommt man Einblicke in ganz unterschiedliche Aufgaben.

„Welche anderen Ausbildungswege gibt es noch?“

Neben den gewerblichen Berufen gibt es bei Halder noch weitere Möglichkeiten.

Fachkraft für Lagerlogistik
Hier behältst du den Überblick. Waren annehmen, lagern, kommissionieren, versenden – ohne Logistik läuft nichts.

Industriekaufmann
Hier geht es um Organisation im kaufmännischen Bereich. Du bekommst Einblicke in Abteilungen wie Einkauf, Personal, Vertrieb, Buchhaltung und Marketing.

Kaufmann für Digitalisierungsmanagement
Hier werden IT, Prozesse und Organisation verbunden. Du schaust, wie Abläufe digital besser funktionieren können.

Duales Studium Wirtschaftsingenieurwesen
Hier verbindest du Technik und Wirtschaft. Du bist im Studium und gleichzeitig direkt im Unternehmen unterwegs.

Jeder Weg ist anders. Manche sind eher praktisch, andere eher organisatorisch oder digital.

Das Gute am CareerDay war: Man konnte direkt nachfragen, was wirklich hinter den Berufen steckt. Denn mal ehrlich: Nur vom Namen her weiß man oft nicht sofort, was man später den ganzen Tag macht.

„Muss ich schon genau wissen, was ich werden will?“

Nein. Viele Schüler kamen mit ihren Eltern vorbei, weil sie sich erst einmal orientieren wollten. Und das ist völlig okay. Manchmal merkt man erst beim Anschauen, ob ein Bereich zu einem passt. Vielleicht findet man Technik spannender als gedacht. Oder man merkt, dass Logistik viel abwechslungsreicher ist, als man vorher im Kopf hatte. Genau deshalb sind solche Einblicke wichtig. Man muss nicht mit einem fertigen Plan kommen. Es reicht, neugierig zu sein und Fragen zu stellen.

„Wie ist das Team so?“

Auch das war ein Thema. Ausbildung bedeutet nicht nur Lernen und Arbeiten. Man verbringt viel Zeit mit anderen Azubis, Ausbildern und Kollegen. Beim CareerDay konnte man deshalb auch einfach mal ins Gespräch kommen. Nicht steif an irgendeinem Infostand, sondern direkt vor Ort. In der Lehrwerkstatt, beim Rundgang oder zwischendurch. So bekommt man ziemlich schnell ein Gefühl dafür, wie der Umgang miteinander ist. Und genau das ist wichtig. Denn eine Ausbildung soll nicht nur fachlich passen, sondern auch menschlich.

Unser Fazit vom CareerDay

Für uns war der CareerDay wieder ein richtig guter Tag. Die Lehrwerkstatt war gut gefüllt, es wurde viel gefragt, viel erklärt und zwischendurch auch einfach mal ausprobiert.

Danke an alle Schüler und Eltern, die vorbeigeschaut haben. Schön, dass so viele Interesse an unserer Ausbildung und an Halder gezeigt haben. Uns hat es Spaß gemacht, die verschiedenen Bereiche zu zeigen und mit euch ins Gespräch zu kommen.

Und wer nicht dabei sein konnte, kann sich natürlich weiterhin ganz in Ruhe über unsere Ausbildungsberufe, das duale Studium und Halder als Unternehmen informieren. Bei Fragen sind wir jederzeit gerne da.

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