ZERSPANUNGSMECHANIKER VS. INDUSTRIEMECHANIKER

Vielen ist vor Ausbildungsbeginn der Unterschied zwischen Zerspanungsmechaniker und Industriemechaniker nicht ganz klar. Deswegen möchten wir auf diese Unterschiede näher eingehen, um euch die Entscheidung (hoffentlich) zu erleichtern!

Zerspanungsmechaniker:

Die Hauptaufgabe der Zerspanungsmechaniker ist die Produktion von Präzisionsteilen im Mµ-Bereich für die Metallbranche. Präzisions-Bauteile aus den unterschiedlichsten Werkstoffen werden gedreht, gefräst, zerspant oder geschliffen. Als Grundlage dienen hier technische Konstruktionszeichnungen. Zerspanungsmechaniker müssen die CNC-Maschinen anhand dieser programmieren. Als Zerspaner bedient man also die Dreh- und Fräsmaschinen und ist außerdem für das Herrichten und Einspannen der Werkzeuge in die Maschine zuständig. Die fertig hergestellten Bauteile müssen anschließend geprüft werden, um sicherzustellen, dass sie die vorgegebenen Maße haben. Weiterhin müssen die Maschinen auch regelmäßig kontrolliert bzw. gewartet werden.

Industriemechaniker:

Die Industriemechaniker sind „Alleskönner“. Sie lernen schweißen, drehen, fräsen und bohren, allerdings nicht so intensiv wie die Zerspanungsmechaniker. Industriemechaniker kennen sich dafür mehr im Bereich der Pneumatik und Hydraulik aus. Ihre Aufgabe ist das Montieren, Warten und Reparieren technischer Geräte, Maschinen und Anlagen, um einen längeren Stillstand zu verhindern. Sie können in Produktionsanlagen, Werkhallen und Werkstätten in allen Industriebereichen arbeiten. Somit ist ihre Arbeit nicht nur auf eine Maschine begrenzt und der Tagesablauf ist somit abwechslungsreicher. Mit diesem Beruf kann man nach Ausbildungsende auch auf Montage eingesetzt werden.

 

Wir hoffen, wir konnten euch die Ausbildungsberufe hiermit näherbringen.
Weitere Informationen zu den jeweiligen Ausbildungsberufen findet ihr unter Ausbildung bei Halder.